Ayurveda,"Weisheit des Lebens"

Jahrtausende altes Wissen

Wörtlich aus dem Sanskrit übersetzt Ayurveda "Weisheit des Lebens". Es war Teil der vedischen Kultur, die vor 5000 Jahren in Indien blühte.

 

 

Du bist einzigartig

Laut Ayurveda hat jeder Mensch eine individuelle Konstitution, die sich aus einer einzigartigen Kombination der fünf Elemente ergibt, die Du im nächsten Abschnitt kennen lernst.

Genau wie unser genetischer Code liegt diese Konstitution schon vor der Geburt eines Menschen fest und bleibt ein Leben lang gleich.

Äther

Äther oder Raum ist das erste Element in der vedischen Philosophie. Es entstand, so die alten Schriften, aus dem kosmischen Klang "Om" und ist daher mit unserem Gehörsinn assoziiert.

 

Die drei Doshas

Aus verschiedenen Kombinationen der vedischen Elemente entstehen drei sogenannte Bioenergien oder Wirkprinzipien, die sogenannten Doshas. Wir finden sie in jedem Bereich unseres Lebens wieder: In Körper und Geist, Jahreszeiten, Tageszeiten uvm.

Vata, das Prinzip der Bewegung

Pitta,  das Prinzip der Transformation

Kapha, das Prinzip der Struktur

Aus ayurvedischer Sicht hat jeder Mensch eine einzigartige Konstitution, die sich als Kombination der vedischen Elemente ergibt. Somit besteht unsere individuelle Konstitution aus einem bestimmten Verhältnis der drei Doshas. Beispielsweise könnte Deine Grundkonstition 70% Vata, 20% Pitta, 10% Kapha sein. Die meisten Menschen haben ein oder zwei dominante Doshas in ihrer Konstitition, aber jeder hat zumindest einen kleinen Teil von jedem der drei Wirkprinzipien in sich. Der Einfachheit halber nennt man eine Person wie im obigen Beispiel einen "Vata-Typ".

 

Mehr über die einzelnen Doshas in der folgenden Galerie:

Vata - das Prinzip der Bewegung

Vata besteht nach den ayurvedischen Schriften aus den leichten und trockenen Elementen Luft und Raum. In unserem Körper reguliert Vata jede Art von Bewegung: Unseren Atem, Herzschlag und alle Muskelbewegungen.

Vata ist auch für die Kommunikation zwischen unseren Zellen, dem Gehirn und dem Nervensystem zuständig.

 

Vata-Typen sind meist dünn und feingliedrig und entweder sehr klein oder sehr groß. Sie tendieren zu trockener Haut und trockenen, feinen Haaren. Ihre Hände, Füße und ihr Gesicht ist schmal, die Zähne oft unregelmäßig und die Augen eher klein.

Sie sind weltoffen, begeisterungsfähig und kreativ. Sie sprudeln nur so vor Ideen! Vata-Typen verstehen und lernen sehr schnell. Sie können sich gut ausdrücken, kommunizieren gerne und gut. Sie sind sehr aktiv und bewegen gerne ihren Körper und ihren Geist, sie lieben es zu reisen und neue Dinge zu lernen. Sie ändern häufig ihren Beruf, ihren Wohnsitz und ihre Meinung.

Balance ist entscheidend

Solange das Verhältnis unserer Doshas unserer Grundkonstitution entspricht, sind wir im Gleichgewicht und so richtig gesund und fit.

Diese Balance wird im Alltag ständig durch interne und externe Faktoren beeinflusst, so dass die aktuelle Zusammensetzung unserer Doshas normalerweise etwas vom optimalen Zustand abweicht.

Das ist ganz normal: Gut zu leben bedeutet eine dynamische Balance aufrecht zu erhalten, vergleichbar mit einem Surfer. Symptome treten erst dann auf, wenn ein Ungleichgewicht über längere Zeit hinweg andauert.

Vata-Ungleichgewicht

Jede Art von Unregelmäßigkeit, Kälte und Wind, zuviel Stress, Sport oder Fasten können zu einem Übermaß an Vata führen.

Das bewirkt oft das Gefühl von Ruhelosigkeit, Angst und Sorgen, Nervosität und Schlaflosigkeit. Verdauungsprobleme, Arthrose, Gelenkprobleme und vorzeitige Menopause können auftreten.

Oft kannst Du einen Vata-Überschuss an trockener Haut, brüchigen Haaren und Fingernägeln und an Kopf- und anderen Schmerzen erkennen.

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