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Mit den 5 Elementen des Ayurveda klar ins neue Jahr starten


Die deutlich bessere Alternative zu den beliebten Neujahrsvorsätzen, die sowieso fast nie eingehalten werden: Klarheit!

Seit ich über die 5 Elemente des Ayurveda bescheid weiß, habe ich dafür eine wunderschöne Routine, die ich hier mit Dir teile!


Jahresrückblick mit Ayurveda


Ich starte Ende des Jahres mit einer Art Jahresrückblick auf Basis der 5 ayurvedischen Elemente. Auf dieser Grundlage kann ich dann erspüren, wohin die Reise im neuen Jahr geht. Intuitiv, von Innen nach Außen. Statt mir äußere Regeln aufzuerlegen, nach denen ich zu leben habe. Und dann damit zu scheitern.


Die 5 ayurvedischen Elemente


Kennst Du die 5 Elemente des Ayurveda? Ich erkläre sie Dir hier. Sie sind

  • Äther oder Raum

  • Luft

  • Feuer

  • Wasser

  • Erde

Je ein Element entstand laut den ayurvedischen Lehren aus dem Vorherigen.


Äther


Am Anfang war Äther (Akasha), der Raum. Er entstand laut den ayurvedischen Schriften aus dem kosmischen Klang "Om". Äther ist grenzenlos, weit, der Ort aller Kreation. Alles wird aus dem Nichts geboren. Die ayurvedischen Eigenschaften von Akasha sind leicht, klar, fein und veränderlich.

Die Reinheit und Klarheit verbinden Äther mit Sattva, dem reinen, harmonischen und liebevollen Geisteszustand. In unserem Körper ist Äther in allen Hohlräumen zu finden. Besonders die Ohren sind mit diesem ayurvedischen Element verbunden, da Äther den Klang transportiert. Auch für unseren Geist ist das ayurvedische Element Äther unerlässlich. Er gibt uns den Zugang zur Spiritualität und jeder Art von Kreativität.


Luft

Bewegung im Raum gebar die Luft (Vayu), so die ayurvedischen Schriften. Luft ist ebenfalls kalt und beweglich, sie ist trocken und rau. Du kennst das, wenn es im Herbst windig wird, wird Deine Haut trocken und rau!

Luft ist mit Rajas assoziiert, der feinstofflichen Bioenergie, die uns beweglich macht und Veränderung ermöglicht. Die negativen Eigenschaften von Rajas sind Ruhelosigkeit, Gier und Übereifrigkeit.

Ayurveda hält Luft für das Element, das alle Bewegung ermöglicht. Körperlich, aber auch geistig. Unser Atem ist Aufgabe der Luft, unsere Muskelbewegungen, und die Kommunikation zwischen unseren Zellen sowie im Außen. Da wir Luft mit der Haut spüren, ist dieses Organ ihr zugeordnet, sowie unser Tastsinn.


Feuer


Das ayurvedische Element Feuer (Agni) entstand aus der Bewegung der Luft im Raum: Die Reibung sorgte für Hitze, und das Feuer entzündetet sich. Es ist zuständig für alle Art von Transformation im Universum. Es ist eng verwandt mit Agni, unserem Verdauungsfeuer.

Es sorgt für Leidenschaft und lässt uns für unsere Projekte brennen. Im Übermaß kann es uns aber auch ausbrennen. Auch Feuer trägt die rajasische Energie in sich, die klärende, reinigende Wirkung bringt aber auch Sattva mit sich.

Feuer hat die ayurvedischen Eigenschaften trocken, scharf, ölig, leicht, fein und klar. Es sorgt für jede Art von Transformation auch in uns, unserem Körper und Geist. Das ayurvedische Element Feuer reguliert auch unsere Körpertemperatur. Das Licht lässt uns sehen, somit ist das Feuer mit unserem Augenlicht verbunden. Auch im übertragenen Sinne ist Feuer für unsere Klarheit und die Schärfe unseres Geistes zuständig.


Wasser


Das Feuer verflüssigte gewisse Partikel im Äther zu Wasser (Jala), so die ayurvedischen Lehren. Dieses ayurvedische Element ist kalt, schwer, beweglich, weich und flüssig.

Wasser macht uns weich und geschmeidig auf allen Ebenen. Es schenkt uns Geschmeidigkeit und Schönheit, Fülle und Jugend. Es kümmert sich außerdem um unser Blut, unsere Fortpflanzungsorgane und den Geschmackssinn. Hast Du schon mal probiert, mit trockener Zunge zu schmecken? Da geht gar nichts.

Das ayurvedische Element Wasser korrespondiert mit Sattva aufgrund seiner Weichheit und Güte. Es bringt aber auch Tamas mit sich, die stabile, Halt gebende, aber auch träge und dunkle der drei feinstofflichen Bioenergien.


Erde


Sich verdichtendes Wasser verfestigte sich zum ayurvedischen Element Erde (Prithvi). Erde sorgt für Stabilität, für Festigkeit, Substanz und Stärke. Sie nährt alle härteren Anteile unseres Körpers wie Knochen und Zähne, aber auch unsere emotionale und mentale Stärke. Wie oft sagen wir: „Ich brauche Erdung“?

Erde ist kalt, sie ist schwer und unbeweglich, stabil, fest und beständig. Sie schenkt Ruhe und Standhaftigkeit, Ausdauer und Gleichmut. Das entsprechende Guna ist Tamas, und damit kommt auch Schwere, Trägheit, Unbeweglichkeit bis hin zur Depression.


Elemente und Doshas


Die fünf ayurvedischen Elemente durchdringen alles im Universum, auch Dich. Schon vor Deiner Geburt hattest Du eine bestimmte Verteilung der Elemente in Dir. Diese Verteilung ist einzigartig und bildet Deine individuelle Grundkonstitution, Dein Prakriti. Meist wird das Prakriti mithilfe der Wirkprinzipien oder Doshas ausgedrückt:

  • Äther und Luft bilden Vata, das Prinzip der Bewegung

  • Das Transformationsprinzip Pitta besteht aus Feuer und ein klein bisschen Wasser

  • Erde und Wasser sind die Grundlagen von Kapha, dem Prinzip der Stabilität und Struktur.


Ungleichgewichte


Alle möglichen Einflüsse wie die Jahreszeiten, Tageszeiten, Dein Tagesablauf und Deine Ernährung verschieben das Gleichgewicht der Elemente und Doshas in Dir, und es kommt zu einem Vikriti, Deiner aktuellen Konstitution, die von Deiner individuellen Balance abweichst. Meist wird dieses Vikriti wiederum anhand der Doshas beschrieben, ich finde es aber leichter zu spüren, wenn Du an die Elemente denkst.


Lebensbereiche


Bevor wir nun zu meiner Methode für mehr Klarheit kommen, wählen wir noch die relevanten Lebensbereiche. Diese sind von Mensch zu Mensch und von Jahr zu Jahr verschieden. Ich gebe Dir eine große Liste von Möglichkeiten, damit Du auch Lebensbereiche siehst, die Du vielleicht gerade vernachlässigst.

  • Liebe und Beziehung

  • Familie

  • Freundschaften

  • Soziales Engagement

  • Finanzen

  • Beruf

  • Eigene Projekte

  • Haus und Umgebung

  • Gesundheit

  • Kreativität

  • Spiritualität

  • Persönliches Wachstum


Wähle die Bereiche aus, die mir gerade besonders wichtig sind. Jeden dieser Bereiche „paarst“ Du mit den 5 Elementen und fragst Dich:

  1. Ist dieses Element hier gerade sehr stark? Vielleicht zu stark?

  2. Möchte ich mehr oder weniger von diesem Element in dem betreffenden Lebensbereich haben?

Mach Dir Notizen! Schreib all Deine Gedanken, Beobachtungen und Ideen auf!


Damit das Ganze etwas plastischer wird, im Folgenden zwei Beispiele:


Die 5 ayurvedischen Elemente in der Liebe


Nehmen wir als Beispiel Liebe und Beziehung.

  • Äther sorgt hier für Kreativität und Erneuerung, aber im Übermaß für mangelnde Bodenhaftung und „Luftschlösser“.

  • Luft schenkt Bewegung und Kommunikation, wenn sie zu viel wird, neigen wir zur Sprunghaftigkeit.

  • Feuer bringt unserer Beziehung Leidenschaft, aber wenn zu viel Feuer da ist, knallt es!

  • Wasser sorgt für Weichheit, Sanftheit und Toleranz, aber auch Schwammigkeit, Unklarheit, mangelnde Abgrenzung.

  • Erde ist unerlässlich für die Stabilität, Struktur und Verlässlichkeit einer Beziehung. Zu viel Erde macht uns festgefahren, stur, unbeweglich.

Welche ayurvedischen Elemente herrschen gerade in Deiner Beziehung vor? Welche davon möchtest Du mindern, welche anderen stärker integrieren?



Die 5 ayurvedischen Elemente im Beruf


Wie ist es in Deinem Beruf?

  • Lässt Du Dir viel Raum für Kreativität? Hat Äther einen Platz in Deinem Berufsleben? Ist es vielleicht sogar zu stark vertreten?

  • Ist da ausreichend Bewegung und Kommunikation? Das ayurvedische Element Luft schenkt uns diese wunderbaren Möglichkeiten zur Entfaltung, kann im Übermaß aber wiederum die Nachhaltigkeit verhindern.

  • Feuer: Setzt Du viel um? Hast Du die Energie, Deine Projekte durchzuziehen? Den notwendigen Biss? Ist da vielleicht sogar zu viel Feuer und lässt Dich ausbrennen?

  • Das ayurvedische Element Wasser macht Dein Berufsleben entspannt. Etwas hat nicht geklappt? Du bleibst ruhig und gehst weiter, wissend, dass die richtige Gelegenheit dafür wieder kommen wird. Auch hier gibt es ein Optimum. Zu viel davon wäre Laissez-Faire.

  • Bist Du fest und stabil in Deinem Beruf? Oder sogar festgefahren? Das hängt von der Ausprägung des ayurvedischen Elementes Erde ab.

Ich denke, Du verstehst das Muster. Stell Dir solche Fragen für alle Lebensbereiche!


Fazit


Wenn Du alle Lebensbereiche durchgegangen bist, sieh Dir Dein Ergebnis an. Gibt es Muster?

  • Sind bestimmte Elemente in vielen Lebensbereichen zu stark oder schwach ausgeprägt?

  • Sind bestimmte Lebensbereiche besonders ausgeglichen oder unausgeglichen?

Nimm das ganz wertungsfrei hin. Und dann frage Dich:

  • Welche Elemente möchte ich im nächsten Jahr mehr integrieren?

  • Und wie kann ich das tun?

Mach Dir auch hier wieder Notizen. Und geh direkt heute noch eins Deiner Vorhaben an. Das Schöne am Ayurveda ist die Ganzheitlichkeit. Mehr Wärme oder mehr Weichheit in Deiner Ernährung oder Deiner Kleidung beispielsweise bewirkt auch mehr Wärme oder Weichheit im Innen und Außen.


Sei kreativ, probiere aus. Werde Deine eigene Expertin!


So kann ich Dir helfen


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